Eingewöhnung

Der Beginn der Kindergartenzeit bedeutet für das Kind sehr oft auch die erste Trennung von den Eltern. Damit die Kinder sich langsam im Kindergarten (neue Personen, Räume, Tagesstrukturen, Lautstärke ….) eingewöhnen können, ist eine individuelle Eingewöhnungsphase besonders wichtig.

In der Zeit der Eingewöhnung ist es uns wichtig, dass jedes Kind die Eingewöhnungszeit bekommt, die es braucht. Diese Regelung kann je nach Bedürfnis andauern und wird mit den Eltern besprochen.

Mit dieser sanften und einfühlsamen Eingewöhnung ist bereits ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung getan, damit das Kind sich öffnen kann für neue Situationen, Erfahrungen und andere Kinder. Erst wenn das Kind gut angekommen ist und sich wohl fühlt, kann es sich positiv weiterentwickeln.

Nicht nur für die Kinder ist die Eingewöhnungszeit wichtig. Auch die Eltern müssen erst lernen sich über einen längeren Zeitraum von ihrem Kind zu trennen und müssen erst Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen ihres Kindes aufbauen. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung, dass sich Eltern mit gutem Gefühl von ihrem Kind trennen.

Deshalb haben wir ein Eingewöhnungskonzept erarbeitet, welches wir individuell mit jeder Familie besprechen und im Rahmen unserer päd. Möglichkeiten und Abläufe umsetzen.

Geben Sie sich und ihrem Kind Zeit in Ruhe anzukommen. Planen Sie mindestens 2 Wochen für die Eingewöhnungszeit ein, damit sie sich als Eltern und somit auch die Kinder nicht unter Druck gesetzt fühlen.

 

Gestaltung des Eingewöhnungsprozesses

Dazu gehören folgende Kennenlernaktivitäten vor der offiziellen Aufnahme im August:

- An einem ersten Elternabend im Mai/Juni erhalten die Eltern wichtige Informationen rund um den Kindergartenalltag und organisatorische Abläufe u.a. zu den Aufnahmeunterlagen und Einverständniserklärungen, sowie die ersten Eingewöhnungstermine.

- Mit jeder Familie findet ein individuelles Aufnahmegespräch zum gegenseitigen Kennen lernen statt, um im Vorfeld Fragen zu beantworten und wichtige Informationen über das Kind auszutauschen so z.B. welche Gewohnheiten und/ oder Rituale des Kindes vorliegen bzw. wichtig sind (z.B. beim Schlafen, essen etc.).

- An 3 Nachmittagen vor den Sommerferien können die Kinder und Eltern das Zwergenland kennenlernen und die ersten Kontakte zu den Erzieherinnen und anderen Kinder aufnehmen.

- Im neuen Kindergartenjahr findet nach den Sommerferien nochmal ein Eingewöhnungsnachmittag statt. Danach beginnt schrittweise die Eingewöhnung am Vormittag, da sich die Strukturen vom Nachmittag unterscheiden.

Das Kind kommt jetzt jeden Tag in die Kita, die Trennungszeit von der Bezugsperson wird nach und nach ausgeweitet. Ein vertrauter Gegenstand wie Kuscheltier, Puppe oder Schnuffeltuch erleichtern den Einstieg und geben dem Kind oft eine sichere Basis.

Durch einen engen Austausch mit den Eltern versuchen die Erzieherinnen die Eingewöhnungszeit so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse der Familien abzustimmen.

So soll ein behutsamer und vertrauensvoller Übergang in die KiTa aufgebaut, Trennungsängsten entgegengewirkt werden und ein guter Start in den Kindergartenalltag unterstützt werden.